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Die schönen Schattenplätze der Buga

2019-07-06 // 16:45 Uhr // Heilbronn // Von Bärbel Kistner

Inzwischenland, Campuspark, Neckarufer: Auf der sonnenreichen Gartenschau suchen viele nach den kühleren Orten, um sich auszuruhen. Wir haben die lauschigsten Plätzchen im Schatten gesucht – und gefunden.

Wohin bei 35 Grad? Freibäder und Badeseen erhalten oft den Vorzug vor der Bundesgartenschau, das zeigt sich an den Besucherzahlen. Vor allem Tagesgäste, die ihren Aufenthalt eher spontan planen, bleiben mit Blick aufs Thermometer aus. Dauerkartenbesucher kommen trotzdem, nur eben später am Abend, sagt Buga-Sprecherin Suse Bucher-Pinell.

Alter Baumbestand

Wie wertvoll alter Baumbestand bei Sommerhitze ist, lässt sich auf der Buga sehr gut spüren: Im Campuspark mit den mächtigen Platanen und Kastanien bleibt es bei Hitze erträglich. Zusätzliche Kühlung bringt das Gradierwerk. Doch auch jüngere Bäumen erfüllen ihre Funktion als Schattenspender: Die 1700 Pappeln im Inzwischenland wurden extra gepflanzt, um einen größeren Schattenbereich zu haben. Schatten bietet auch das Neckarufer, ebenso der Stadtdschungel. Abkühlung gefällig? Die gibt es unter der Eisenbahnbrücke der ehemaligen Kranenstraße. Sprühnebel benetzt das vertikale Grün – und die Vorübergehenden.

200 Sonnenschirme – mehr geht nicht

Auf dem Hafenparkwall und der Sommerinsel knallt die Sonne. Dort hält man es nur unter einem Sonnenschirm aus. 200 gibt es davon insgesamt, dazu zwei Dutzend Sonnensegel. Weitere Schirme nachzurüsten sei technisch schwierig, heißt es bei der Buga. Sie müssten im Untergrund verankert sein. In temporären Bereichen gibt es aus Kostengründen nicht mehr Schattenvorrichtungen. Nach 173 Tagen muss dort alles wieder weg.

2019-07-08T10:25:16+02:00