2019-10-07 // 13:37 Uhr // Heilbronn // Von Uwe Ralf Heer

Es ist geschafft: Mit einem letzten großen Paukenschlag endet die Bundesgartenschau in Heilbronn. Das Finale ist ein Spiegelbild von 173 Tagen „Blühendes Leben“: Bunt, fröhlich, gut gelaunt und mitunter manchen Widrigkeiten trotzend – ein Kommentar von Chefredakteur Uwe Ralf Heer.

Es ist geschafft: Mit einem letzten großen Paukenschlag endet die Bundesgartenschau in Heilbronn. Das Finale als Spiegelbild der 173 Tage „Blühendes Leben“. Bunt, fröhlich, gut gelaunt und mitunter manchen Widrigkeiten trotzend.

Über allen Erwartungen 

Das Ziel wurde erfolgreich erreicht, dank Dauerkarten-Bestmarken und mehr Besuchern als man ursprünglich in der Kalkulation anvisiert hatte. Selbstverständlich war das nach einem kühlen Beginn und zwischenzeitlichen Hitzephasen nicht. Viele Skeptiker hielten die Buga-Planzahlen für unerreichbar. Dass sich am Ende selbst der größte Nörgler eines Besseren belehren lassen musste und von der Euphorie anstecken ließ, das ist einer von zahlreichen erfreulichen Aspekten.

Ein Echo für Heilbronn, das nachhallt

Mit der Kombination aus Stadtausstellung und Gartenschau hat Heilbronn Maßstäbe gesetzt und bundesweit Schlagzeilen gemacht. Dieses Echo hallt nach, zumal sich das Image der Stadt und ihrer Bürger eindeutig besser darstellt als noch vor 173 Tagen. Doch nicht nur Heilbronn, die gesamte Region ist ein Gewinner dieser Buga.IFrame

Der Schulterschluss der Aussteller und Sponsoren auf dem Gelände sowie die große Akzeptanz der regelmäßigen Besucher aus der Region Heilbronn-Franken haben unsere Raumschaft verändert. Ein eindrucksvoller Beweis dafür, was gemeinsam geschafft werden kann.

Den Rückenwind aufrecht erhalten 

Natürlich läuft bei so einem mehrmonatigen Großevent nicht alles ausnahmslos perfekt ab. Wie man aber kleinere Krisensituationen gemeistert hat, das verdient Respekt. Und das größte Lob gebührt jenen, die dieses Konzept geprägt und unbeirrt umgesetzt haben. Der daraus resultierende Rückenwind hält jedoch nur dann an, wenn man den Neckarbogen-Spirit auf die gesamte Region dauerhaft übertragen kann.