Ein Angebot von

Probewohnen für junge Leute auf der Buga

2019-07-03 // 09:00 Uhr // Heilbronn // Von Bärbel Kistner

Für junge Leute ist nicht nur das Sportangebot der Bundesgartenschau verlockend. Die Brüder Björn (19) und Sören (18) aus Neckarsulm testen das Apartmenthaus von Kruck und das Angebot der Buga für ihre Altersgruppe.

„Juchu, eine eigene Wohnung“, freuen sich Björn (19) und Sören (18) Friedel aus Neckarsulm über die Zusage, beim Probewohnen der Heilbronner Stimme einige Tage in einem Service-Apartment im Neckarbogen verbringen zu dürfen. Eine Woche lang wohnte bereits die Eberstädter Familie Ruf in einer der Cinari-Suite von Kruck und Partner. Bei der zweiten Runde sollten zwei junge Leute unter anderem testen, was die Buga für diese Zielgruppe zu bieten hat.

Bei den beiden Brüdern musste die Begeisterung nicht erst geweckt werden. „Wir sind sowieso schon Buga-Dauerkartenbesitzer.“ Für die angehenden Studenten ist das Probewohnen auf alle Fälle eine prima Gelegenheit, das Leben in einer WG ohne Eltern zu testen.

Mittendrin – auf der Buga und in der Stadt

Schon nach einem Tag fühlen sie sich in dem schick eingerichteten Zwei-Zimmer-Apartment im vierten Stock ein bisschen wie zu Hause. Sportschuhe und ein Ball stehen an der Garderobe, frisches Obst wartet darauf, verspeist zu werden. Am ersten Abend haben sie gleich gekocht. Besuch von den Eltern war auch schon da. „Das Wohnen hier ist klasse“, sagen Björn und Sören. „Man ist nicht nur mittendrin auf der Buga, sondern auch mitten in der Stadt.“ Die Nähe zum ÖPNV gefällt dem Sportler und Leichtatlethen Björn, der auch in seiner Buga-Woche kein Training in Neckarsulm auslässt: „Man kommt von hier aus schnell überall hin.“

Ungewohnter Geräuschpegel

Von der Wohnung aus an den Buga-Veranstaltungen teilhaben zu können, das finden die beiden ebenfalls super: „Man macht die Balkontüre auf und kann ein bisschen mithören.“ Wenn der Rummel zu groß ist, lassen sie das Fenster einfach zu. „Natürlich muss man das mögen.“

Und das Gequake der Frösche direkt vor dem Haus? „Damit kann man sich anfreunden“, sagt Sören. „Man weiß, dass man in der Natur ist, das ist doch viel besser, als wenn eine Autobahn vor dem Fenster vorbei führen würde.“

Die Lieblingsplätze

Die Hitze hat den Buga-Entdeckgeist kaum getrübt. „Es gibt so viele schattige Plätzchen“, sagt Björn, der die Atmosphäre im Campuspark wunderschön findet, aber auch das Neckarufer für sich entdeckt hat. Sei Bruder ist ebenfalls ein Fan von dem Park mit den riesigen, alten Platanen und Kastanien. Auch das Gradierwerk hat er getestet: „Davor ist es richtig kühl.“ Trotz der Temperaturen haben beide die Sportgeräte im hinteren Teil des Campusparks ausprobiert, für die man vor allem Muskelkraft benötigt. Der Park wird, so ihre Einschätzung, auch für die Zeit nach der Buga zu einer Anlaufstelle für Schüler und Studenten nach dem Unterricht oder den Vorlesungen werden.

Rabatt für junge Leute

Die Buga, da sind die zwei überzeugt, hat allen Altersgruppen was zu bieten. Ein verstaubtes Event für über 70-Jährige sei die Gartenschau auf alle Fälle nicht: „Es gibt so viele unterschiedliche Angebote, da ist für alle was dabei.“ Den Eintrittspreis für junge Besucher unter 25 Jahren finden sie okay: Acht Euro für die Tageskarte oder 50 Euro für die Dauerkarte im Vorverkauf, 60 Euro, wer sie erst nach der Eröffnung gekauft hat. Auch wenn sie künftig die Buga nicht mehr einfach von der Haustüre haben, werden sie noch oft wiederkommen − den Ausblick vom Balkon ihres Apartments oder von der Dachterrasse dabei aber durchaus vermissen.

In den 18 Apartments begrüßt Denise Messmer, Mitarbeiterin von Kruck und Partner, neben den Probewohnenden nicht nur Geschäftsreisende. Urlauber aus der Ferne, die die Buga erleben wollen, buchen sich ein. „Wir haben auch Gäste aus Heilbronn und der Region“, sagt Messmer. Manche feiern sogar dort runden Geburtstag oder ihre Silberhochzeit. Ab zwei Nächte kann man die 50 bis 135 Quadratmeter großen Wohnungen buchen.

 

2019-07-03T09:12:43+02:00